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Hard to say I’m sorry!

Liebe Aya, diese Worte gehen raus an dich.

Denn es ist längst überfällig, dass ich mich bei dir entschuldige.

Es tut mir leid, dass ich dich damals, als „privilegierte Nutte“ bezeichnet habe, von der wir zwar beide wissen, dass du eine bist, als welche ich dich defacto aber niemals wirklich gesehen habe.

Ich fand dich toll, Aya. Als wir uns das erste Mal begegnet sind, du warst so fröhlich und lebensbejahend und deine Fotos sind so großartig. No Chance, dass man in dir eine „Nutte“ sehen könnte. Sondern, du bist fabelhaft, liebenswert und dazu so hübsch.

Es tut und tat mir also in der Seele weh, dass ich dich in der Corona- Debatte nicht unterstützen konnte. Denn du hattest von Anfang an eine legitime Meinung und Position.

Aber weil du mich, zurecht, blockiert hattest, wollte ich nicht zusätzlich noch über- griffig deinen Block ignorieren und es war dein Thema. Im Herzen war ich selbstredend stets auf deiner Seite und gemeinsam hätten wir die Linken, die hier ein ganzes Land gegeißelt haben, aufgrund deren Ängste und der daraus resultierenden Angst- Politik, fertig gemacht.

Aya, du hast einen super Job geleistet und die Linken, die haben sich einfach bloß lächerlich gemacht. So sieht es heute ein Großteil des Landes.

Denn sie haben öffentlich dazu aufgerufen, im vollen Brunstton der Überzeugung, dass es legitim sei, andere Menschen zu „verachten“, wenn sie deren Politik nicht teilen.

Das sind die allerersten die rumjammern, wenn man sie verachtet. Während sie selber keinerlei Respekt und Achtung vor anderen haben brauchen. Vor dir nicht, vor mir nicht. Vor niemandem außer sich selbst.

Denn das, Aya, musst du verstehen, wenn Linke menschenverachtend sind, dann ist das gute Menschenverachtung. Das glauben die wirklich.

Und das wird denen noch, wie ein Boomerang, zurück in die Fresse schlagen.

Wie oft ist Hanna Lakomy durch die Medien gelaufen und hat einen von „Basis- Demokratie“ und „Genossenschaft“ bei Hetaera erzählt?! „Ganz anders als bei den anderen Escort – Agenturen!“

Aber wehe, eine hat eine andere Meinung zur Corona Politik, als die Chefin, selbst, da ist es aber mal ganz schnell vorbei mit Basis- Demokratie und Genossenschaft. Denn dann entscheidet die alleinige Chefin, welche Meinung man haben darf.

Dabei ist und war es immer eine vollkommen philosophisch legitime Frage, zu fragen: „Was ist schlimm am Tod?“

Es gibt spirituelle, buddhistische Mönche, die sehen einzig darin, dass sie sich ,jeden Tag, ihrer Sterblichkeit bewusst machen und den Tod, als unausweichlich zelebrieren, die Quelle ihrer Glückseligkeit. In der Huldigung des Todes.

Aya, es tut mir leid. Wirklich. Gemeinsam hätten wir die sowas fertig gemacht.

Also ich natürlich auch alleine. Trotzdem tut es mir nach wie vor leid, dass ich dich nicht unterstützt habe bzw. mir der Mut gefehlt hat, mich bislang bei dir zu entschuldigen.

Und deshalb sage ich jetzt:

Danke, Aya. Für deinen Mut und deine Stärke während der Corona- Pandemie gegen den Strom zu schwimmen.

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