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Ein kleiner Nachtrag, mein Freund!

Es ist erstaunlich, D*****, was ich derzeitig alles über mich selbst lerne. Und mir ist dabei also etwas klar geworden. Das gefühlte Ende der Marginalisierung, D*****, davon habe ich dir erzählt und du warst sogar dabei.

Denn es war, nicht ausschließlich der Moment, als ich dir von meiner Begegnung mit K*** Z***** erzählt habe. Sondern als ich deswegen, nach ewig langer Zeit, nochmal deine missgünstige Fresse gesehen habe.

Denn du wusstest, wieviel es mir bedeutet. Es war das komplette Gegenstück zur M. Statt Ächtung, Wertschätzung und ein Hohes Maß an Freude mich zu sehen.

Weil wir dachten, es wäre der Preis, den ich zu zahlen hätte. Und du realisiert hast, dass die Katze mal wieder auf den Pfoten gelandet war. Deshalb warst du missgünstig und das soll es mir doch was wert sein.

*Muhahaha*

Weil die Zeit nun mal alle Wunden heilt. Und du wusstest, wie wichtig es für mich war. Und im Gegensatz zu denen, kennst du ja mein Lächeln und weißt um der Hure der Herzen.


Redhidinghood, denkt, man müsse mir sagen, dass ich nur in die Welt lächeln müsste und sie lächelt zurück.

So als wäre das nicht exakt, das Dilemma in dem ich gesteckt habe.

Eben, F. Weil ich nur mein Lächeln brauche, um um die Welt zu reisen. Das ist der Punkt. Ich habe Alles und ich brauche dich nicht. Ich habe eine 120qm2 große Eigentums – Wohnung, ich habe einen begehbaren Kleiderschrank, mehr Klamotten als ich tragen könnte, ein Büro, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Gästezimmer, zwei Bäder. Und ja, ich habe mein Lächeln. Was also kannst du mir bieten, außer Demütigung, F.?

Für dich, Redhidinghood, bedeutet Rausch ein paar Likes auf Twitter, meine Rauscherlebnisse sehen anders aus.


Im Musical „Kinky Boots“, da kommt es zum Boxkampf, zwischen der Drag- Queen und dem Schläger. Und obwohl die Drag- Queen, den Schläger hätte leicht um boxen können und den Boxkampf gewinnen können, lässt diese es ,in dem Musical, so aussehen, als hätte der Schläger gewonnen. Wieso?

Weil man nun mal jeden Menschen so respektieren muss, wie er ist. Für den Schläger wäre es demütigend gewesen, beim Boxkampf gegen die Drag- Queen zu verlieren. Für die Drag- Queen war es das nicht.


Mein Dasein, über dass ich mich identifiziert und welches mir selbst – wert gegeben hat, das war niemals die sogenannte „Sexarbeit.“

Aber ihr habt keinen Respekt vor derjenigen, die ich bin. Ich habe euch wissen lassen, dass ihr nicht gegen mich gewinnen könnt, sondern nur mit mir oder wir verlieren alle.

Ihr hättet auf das transfeindliche Angebot eingehen können und mich als Söldnerin engagieren können. Das hätte nach außen genau den Effekt gehabt, den ihr jetzt haben wollt. Ich die sich als Hure von euch kaufen lässt. Ich wäre euch dankbar gewesen und hätte alles für euch getan. Aber was genau habe ich jetzt noch davon, euch zu helfen?

Letzte Woche, da brauchte ich 70 Euro für meine Webseite, damit ich eurem Wunsch überhaupt hätte nachkommen können. Der H**** hat sie jetzt gezahlt und nicht ihr. Und damit hat der alte, weiße Mann nun mal gewonnen. Denn wer die Musik bestellt, der bestimmt was sie spielt. Und ich nehme nun mal lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Im Gegensatz zu euch nämlich, meint der alte weiße Mann es tatsächlich gut mit mir und respektiert mich, wie ich bin.

Und das, was ich, für mein Leben will, das ist es mich noch einmal richtig zu verlieben. Das bietest du mir nicht, F. Denn ansonsten wärst du wohl bei mir.

Und ansonsten habe ich doch alles im Leben. Ich brauche also nicht so zu tun, als wäre ich glücklich. Ich bin tatsächlich glücklich. Ich bin mir meiner Freunde wieder bewusst. Mir wurde eine Ausbildungsstelle angeboten. Und ihr könnt mich mit Geld nicht beeindrucken. Denn Niemand der nicht finanziell dazu genötigt wäre, würde eine transen- fickende Sexarbeiterin sein wollen. Ich am aller wenigsten. Nur damit F. sich einreden, er bekämpfe das Patriachat, wenn er erst alle Frauen zu seinen Sexdienstleistenden erklärt hat. Ihr habt sie nicht mehr alle. Um euretwegen hätte ich mich darauf eingelassen. Aber so nicht.

Hättet ihr mich als Söldnerin gewertschätzt und respektiert. Ich hätte die „terf“ entradikalisieren können. Jetzt kann und will ich euch auch nicht mehr helfen. Was habe ich davon?

Ihr habt mich um meine „Gruppe Wagner“ gebracht und gegeben habt ihr mir dafür nichts. Und ja, Joel. Das war tatsächlich ein Traum von mir. Ich bin lieber Söldner als dass ich eure Hure wäre. Nur weil ihr nicht über mein Geschlecht hinweg sehen konntet. Wieso soll ich euch respektieren, wenn ihr das nicht respektiert?

Und ohnehin, ich kann es jetzt sowieso nicht mehr ändern. Nichts auf dieser Welt, wird die Menschen jetzt noch davon abbringen können, euch aus dem öffentlichen Raum zu prügeln, sollte es zum Selbstbestimmungsgesetz kommen. Dadurch wird die Gewalt gegen euch eskalieren und ich sehe einfach bislang nichts, was ich davon hätte euch zu unterstützen.

Ihr habt den Backlash erzeugt und jetzt habt ihr ihn. Oder was hattet ihr anderes erwartet?


Es gibt also keine Realität, F. in der du eine Frau bist und ich deine Sexdienstleistende bin.

In Realität, Felix, bist du ein Mann mit Silikon- Titten, der sich die Eier amputiert hat und ich eine resozialisierte Kriminelle. DAS ist die Realität. Und du schaffst auch nichts ab. Deinetwegen wollen die Frauen das Patriachat beibehalten. Weil auch Jasmina kein Interesse daran hat, dass sich ihr Kerl den Pimmel amputieren lässt und sich Silikon- Titten implantiert.

Die Bigut oder auch die Two- Heart- Indianer, die fraßen keine Hormone und die hatten auch keine Silikon- Titten, sondern diese schöpften ihre Feminität aus ihrem Inneren. Denk da mal drüber nach.

Und wenn dein Plan, zur Abschaffung des Patriarchat es tatsächlich vorsieht, alle Frauen zu deinen „Sexdienstleistenden“ machen zu wollen und man dich anders nicht unterstützen kann, dann solltest du evtl. noch einmal über deinen Plan nachdenken.

Wer mich als Söldnerin nicht respektiert, der respektiert und bekommt mich auch als Hure nicht.

So einfach ist das. Denn mein Leben dreht sich nicht darum, was Felix gerne hätte.

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