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Antwort an Sven Lehmann

Der den Diskurs – verweigernde, Demokratie- verachtende, offensichtlich Frauen- ignorieren- wollende Sven Lehmann, der nach zehntausend Jahren patriarchaler Unterdrückung, nach eigener Aussage, nun endlich ,dass für die Männer erkämpfen möchte, was die Frauen auch haben, zeigt auch hier einmal wieder ,mehr als deutlich, wie wenig er doch die deutsche Verfassung verstanden haben kann.

Denn die Würde des Menschen ist UNANTASTBAR. Nichts, aber auch gar nichts, verletzt die Menschliche Würde. Denn nur die Unantastbarkeit der Menschlichen Würde, garantiert die Unantastbarkeit der Menschlichen Würde.

Was Sven Lehmann tatsächlich meint, wenn er sagt „die Würde wird verletzt“ ist, dass der Achtungsanspruch an die menschliche Würde ,durch das TSG, verletzt wird. Die Menschenwürde selbst bleibt dabei trotzdem immer unantastbar und wird sogar geschützt durch die Ewigkeitsklausel der deutschen Verfassung. Denn die Verletzung des Achtungsanspruches an die Menschenwürde und die Menschenwürde selbst sind nicht identisch, sondern sind ganz bewusst juristisch voneinander getrennt wurden. Wenn das TSG die Menschenwürde selbst verletzten könnte, dann müsste das erste Grundrecht schon lauten: Die Würde des Menschen ist antastbar und verletzbar, durch das TSG. Lautet das erste Grundrecht so?

Wenn Sven Lehmann tatsächlich nicht einmal den Unterschied zwischen dem Achtungsanspruch an die menschliche Würde und der Menschenwürde selbst begreift, dann würde ich diesem hiermit also dringend einmal dazu raten, sich mit der deutschen Verfassung auseinanderzusetzen und Demokratieunterricht zunehmen.

Wer genau hat Sven Lehmann eigentlich dazu geraten in die Politik zu gehen, wenn dieser nicht mal die deutsche Verfassung verstanden hat und dass die Menschenwürde Unantastbar ist?

Sven Lehmann behauptet in der Öffentlichkeit zwar gerne, dass Frauenrechte und „Queer – Rechte“ zusammen gedacht werden müssen, dabei blockt er allerdings zeitgleich, ignorant und totalitär, jede Frau, die mit ihm sprechen und zusammen denken möchte. Zeig uns mal, Sven Lehmann, wo du, als „volksnaher“ Politiker versuchst den Menschen den „Gendertrouble“ zu erklären, anstatt uns diktatorisch deine Wunschträume auf zwingen zu wollen.

Maurakami ist am Ende wegen euch. Auf Grund eures Wahnsinns wurde eine alleinerziehende Mutter solange terrorisiert, bis sie völlig am Ende war, du weißer Mann, der sich selbst Feminist nennt und den Frauen den Feminismus erklären möchte. Denkst du ernsthaft, du könntest das ,auf diese Art und Weise, gewinnen, indem du alleinerziehende Mütter an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringst? Und denkst du tatsächlich, dass die Frauen einfach vergessen werden, dass ihr sie als „Hündinnen“ bezeichnet habt und dass du jetzt einfach wortlos, still und heimlich deinen Gesetzesentwurf ändern und umbenennen könntest, aufgrund UNSERES Engagements und dass das Niemandem auffallen würde?

Nach der Wahl ist vor der Wahl, Sven Lehmann. Und sowohl die Grünen, als auch die SPD haben sich als unwählbar ,für alle Frauen und Homosexuelle dieser Welt, herausgestellt. Wozu aber braucht eine Partei auch die Stimmen von über ca. 50 Prozent der Gesamtbevölkerung, wenn man auch auf die Stimme der 0,001 Prozent Transgender, in dieser Gesellschaft, bauen kann?! Und das noch nicht mal mehr. Denn auch die erkennen immer deutlicher, wie sehr ihr momentan dabei seid, das zu verkacken und das meine ich leider ernst.

Kapier es endlich, Lehmann, Liebe dem #TeamTerf.

Die Frauen sagen NEIN, zum Selbstbestimmungsgesetz oder zum Vielfälligkeitsgesetz oder wie auch immer du es nun, in Folge unserer Kritik, nennen magst.

Ganserer ist keine Frau, sondern ens gilt (sprachlich und juristisch) als Frau, weil ens das Gender/die soziale Rolle der Frau lebt. Aber ens wird immer, immer, immer ein männliches und kein weibliches Lebewesen sein. Das weißt du, das weiß ich, das weiß die Tessa und DAS ist auch gut so.

Lehmann, du hast das offensichtlich nicht richtig durchdacht. Denn ohnehin gilt:

Geschlechtsdysphorie ist ungleich AGP; ist ungleich der gelebten sozialen Rolle der Frau. Denn rate mal?!

Die trans Frau ist nicht die Einzige, die, als männliches Lebewesen, die soziale Rolle der Frau lebt/ leben kann. Was ist, zb. mit Hausmännern, die zuhause bleiben und die Kinder betreuen, während die Frau Karriere macht und die Männer bleiben wollen? Diese leben ebenfalls die ursprüngliche soziale Rolle der Frau und „transgendern“ im eigentlichen Sinne des Wortes auch. Benötigen diese Männer keine Rechte?

Jeder junge Familienvater, der mit einem Baby, im öffentlichen Raum unterwegs ist und dieses wickeln muss, der hat ein Problem. Denn auf zahlreichen Frauentoiletten gibt es Wickeltische, auf Männertoiletten gibt es die nicht. Was macht jetzt also der Vater, der sein Kind wickeln muss?

Muss dieser sich jetzt erst zwanghaft Silikonbrüste implantieren lassen und Hormone schlucken, damit er auf die Frauentoilette gehen kann und die Möglichkeit erhält, sein Kind zu wickeln und damit die Grünen diesen mitdenken?

Ich denke, wir haben mittlerweile alle verstanden, dass es Transgender in dieser Gesellschaft gibt und dass das Geschlecht zum Teil gravierende Auswirkungen ,auf das individuelle Leben, haben kann, sogar bis hin zum Tod. Wir haben verstanden, dass es Männer gibt die ursprüngliche soziale Rolle der Frau leben (wollen), ebenso wie es Frauen gibt, die die einstige soziale Rolle des Mannes leben wollen. Anders kann es doch auch gar nicht funktionieren und dass die Transgender selbstredend Rechte brauchen, wie alle anderen auch. Wir haben es verstanden.

Allerdings „transgenderten“ die Butch – Lesben der 80er Jahre ebenfalls. Denn diese sahen aus, wie Männer; fuhren Motorrad, wie Männer; leckten Mumu, wie Männer und am Sonntag, da gingen die alle zusammen zum Frauenfußball. Und keine Einzige von denen erlitt eine schwere Psychose oder hat einen Nervenzusammenbruch erlitten, nur weil die burschikoser wirkten als andere Frauen, oder weil man ihr Geschlecht benannt hätte.

Wir haben verstanden, dass sich Männer genauso gerne kostümieren, schminken und schön machen wollen, wie Frauen eben auch. Trotzdem gibt das den heterosexuellen Transgendern selbstredend niemals nie das Recht, auf ungebetenen Zutritt zu Räumen, die von und für homosexuelle Frauen geschaffen wurden. Niemals. Denn ich denke ich brauche einem homosexuellen Mann nicht die Homosexualität zu erklären, oder etwa doch?

Ich denke, die Frauenbewegung hat mittlerweile klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass wir nicht bereit sind ,auf unsere geschlechtsbasierten Rechte, sowie auf die Homosexuellenrechte zu verzichten, für die unsere Brüder und Schwestern, Jahrhunderte Jahre lang gekämpft haben. Ich verstehe dabei, dass die Sorge, manch einer Frau, immer und jederzeit, rund um die Uhr, vergewaltigt werden zu können, dabei nicht allem und jedem untergeordnet sein darf und kann. Denn die Unversehrtheit männlichen Lebens ist genauso relevant wie die Unversehrtheit weiblichen Lebens. Die Transgender benötigen Rechte. Wir haben es verstanden.

Weswegen ich jetzt also so langsam gerne einmal gewusst hätte, was mein Queerbeauftragter nun gedenkt jetzt zu tun? Und wie wir endlich aus dieser Endlosschleife wieder herauskommen? Denn ich habe so langsam keine Lust mehr, auf diese Twitterdebatte, zwischen Terfs und TRAs.

Das TSG gehört abgeschafft. Wir haben es verstanden. Trotzdem sollte klar sein, dass das Selbstbestimmungsgesetz die Gewalt, weder an den Frauen ,noch an den Transgendern, mindern wird. Das Gegenteil dessen ist der Fall. In den USA kam es deshalb sogar zur Massenschlägerei, wegen einer trans Frau im SPA. Sind das die Verhältnisse, die sich Sven Lehmann auch für die Bundesrepublik Deutschland erhofft oder wird er irgendwann einlenken und sich selbst und sein Verhalten den Frauen gegenüber reflektieren?

Kapier es endlich, Lehmann, denn es ist doch so einfach: Sei der Wandel in der Welt, den du selbst erwartest.

Kapier es also endlich, Lehmann, dass wir nur GEMEINSAM ,unter dem Regenbogen, von Herzen lieben und hassen können, wenn auch immer wir wollen und vor allen Dingen, wann immer wir es wollen.

#ApplausFürMaurakami

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