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Die 5 Phasen der Trauer und Trennung

5 Phasen der Trauer: Der Weg vom Leugnen bis zur Akzeptanz

1. Leugnen

In der ersten Phase bekommst du die Nachricht, dass du von nun an kein Teil der „terf“ mehr sein kannst. Du willst die Nachricht absolut nicht wahrhaben und auch die anderen „terf“ leisten oft starken Widerstand, sich der Tatsache zu stellen. „Sie ist psychisch krank, deshalb hatte es sie es schwerer als wir“, so die Gedankengänge.

2. Wut

In der zweiten Phase rücken die Gefühle in den Vordergrund. Zorn und Wut stellen sich ein! Der Schmerz des bevorstehenden Abschieds lässt uns in diverse Richtungen argumentieren. Die Ärzte, Gott, das Universum, Hitler, Stalin, Manson, Ska-wir versuchen den Frust an einem Schuldigen festzumachen. (F.Ewert!) Wir neigen in dieser Phase zu unüberlegten Kurzschlussreaktionen wie Hass-Mails oder wilden Vorwürfen an unsere Mitmenschen.

3. Verhandeln

Diese Phase ist oft eng verzahnt mit Phase Eins und beschreibt den Wunsch, das eigene Schicksal mit bestimmten Handlungen abwenden zu können. Zum Beispiel versprichst du, dass du dich aus Ewigkeiten aus der Öffentlichkeit zurück ziehen wirst oder anderes schlechte Angewohnheiten an dir abzustellen und Sven Lehmann Cheerleader zu sein. Was ich niemals unentgeltlich tun werde. Getreu dem Motto: „Ich tue etwas Gutes und bekomme dafür etwas Gutes zurück.“ Die Situation wird als eine Art Strafe für schlechtes Benehmen aufgefasst. Deshalb bitte bringt mich doch einfach um.

4. Depression (meine akute Phase)

Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr. Nachdem man sich längere Zeit erfolglos gewehrt hat, wird die Wucht der Bedrohung jetzt als unvermeidbar angesehen. Dies lässt uns resignieren. Du fühlst dich schwach, allein und hilflos. Trauernde Transen können oft selber mit der Situation nicht umgehen und sind ebenfalls depressiver Stimmung.

„Ernsthaft, zahlt mich aus und lasst mich gehen. Oder tötet mich einfach. Ich will das nicht. Was versteht ihr daran nicht. Ich hasse und ich verachte euch.“

5. Akzeptanz (kotz- würg- will ich nicht)

Mit der Zeit machst du deinen Frieden mit der Situation und versuchst, deinen Alltag angenehm zu bewältigen. Du lernst, das Leben zu schätzenund nutzt die verbleibende Zeit –  so gut es geht! Auch bist du jetzt in der Lage, trauernde Transen, die noch nicht so weit sind, mit deiner reifen Einstellung zu beruhigen und Trost zu spenden.

Aber natürlich gibt es auch bei dir immer mal wieder Momente, in denen du sehr traurig und verzweifelt bist. Das ist menschlich und auch besser für deine Seele, als alles in dich hineinzufressen.


@Felicia Ewert Wie fühlt man sich denn eigentlich, wenn man die Machtergreifung der Nazis abgewendet hat, nur weil man so süß, aufregend und sexuell erregend auf andere wirkt?

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