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Obi Van Kenobi

Erinnerst du dich noch, kurz vor der 19ten Hanfparade, als die Legalisierung ein noch nicht greifbares Ziel war und du eigentlich bereits durch warst ,mit allem und ich es war, die ins Hanf Museum Berlin gekommen ist, um gemeinsam mit dir zu arbeiten. Und die dich erinnert daran, dass du Verantwortung trägst?! 

Genauso, wie es dir damals erging, Steffen. So erging es mir vor kurzem ebenfalls, als die kleine F. ,in mein Leben trat und nun mich daran erinnert hat, dass auch ich Verantwortung gegenüber Anderen habe.

Für den kurzen Moment einer Zeit dachte ich daher tatsächlich, es wäre die kleine F., die mir eine Kommunikation über die sozialen Medien abverlangt, aber natürlich ist das Blödsinn. Nicht die kleine F, sondern natürlich bist DU das gewesen, Obi Van.

Denn weißt du noch, als ich kurz nach meiner Zeit im Museum eigentlich meinen Social Media Account löschen wollte und du mir davon abgeraten hast?!

Weißt du noch, Steffen, wieso du das damals getan hast? Ich sage es dir, weil du mich damals ernst genommen hast und du nicht wolltest, dass das mein politisches Ende gewesen sein sollte. 

650 Kilometer, Steffen, habe ich zurückgelegt, nur um nie wieder an dich denken zu müssen oder in irgendeiner weise  mit dir in Kontakt treten zu müssen. Und weisst du, was dann passiert ist, Geyer? Ich sitze also auf der geschlossenen Psychiatrie und da kommt dieser Nazi namens Jack zu mir und erzählt mir einen von der Hanfparade. Denn in Aachen, da kennen selbst die Nazis die Hanfparade. 

Und weißt du, was dann passiert ist? Als ich meine Sozialstunden abgearbeitet habe?

Ich sitze also in dieser Gärtnerei und da kommt da ein Kerl rein, den ich noch niemals zuvor gesehen habe, in meinem Leben und der trotzdem bekannt vor kam. Weil dieser mir fremde Mann und ich, aufgrund der Legalisierung in Facebook miteinander vernetzt waren. 650 Kilometer hatte ich zurückgelegt, um wieder neu anfangen zu können und dieser Mann, der wusste alles über mich. Von der Zeit im Museum, bis hin zur Prostitution. Die komplette Entartung. Alles. 650 Kilometer hatte ich zurück gelegt, um neu anfangen zu können und nie wieder an dich, oder deinen Verrat, denken zu müssen

Und dann sitze ich also 650 Kilometer weit weg von Berlin, mit den Händen im Dreck, auf dem Acker, um Unkraut zu jäten, nach Psychiatrie- Aufenthalt und Allem und werde tatsächlich auf dich angesprochen. Großartig war das. 

Zu meinem Glück gibt es keinen einzigen in der Szene, der es mir vorwerfen würde, dass ich getan habe, was ich getan habe. Im Gegenteil, Steffen. Ich wurde sogar gefragt, wieso ich dem Tribble nicht direkt noch mit eine auf die Fresse gehauen habe. Da musste ich lachen, aber du weißt ich mag den Tribble. 

Obi Van, ich weiß nicht, ob du mitbekommen hast, was hier um mich herum passiert ist?! Ich gehe nicht davon aus, dass es so ist. Gehe allerdings auch nicht davon aus, dass es nicht so ist.

Denn die  trans rights sind nun mal das feministische Thema dieser Tage. Weswegen ich immer mal geguckt hatte, ob und wie du dich positioniert hast. Und ich habe gesehen, dass du dich diesbzgl. noch nicht wirklich konkret geäußert hast. Außer eben der eine Kommentar bei Volker, aber das ist mir zu wenig. Denn wir wissen doch beide, wie gerne du andere provozierst.

Der Darth Vader, Steffen, ist endlich in die Macht übergangen. Und ich weiß, du und auch ich,  wir haben den jetzt tatsächlich nicht mehr kommen sehen, aber Steffen, Star Wars wird natürlich rückwärts erzählt. Das weißt auch du und du bist, warst und wirst immer mein Obi Van Kenobi sein heißt. Und das heißt, Steffen unsere besten Arbeits- Tage, die liegen erst noch vor uns. 

Ungelogen, Geyer. Ich wünschte ich könnte dich aus der Verantwortung nehmen, aber du kannst mich mal gerne haben, mein Freund. Du bist der verkackte linke Mann gewesen, der mich verraten hat. Ich war ein Mitglied im Verein und ich hatte als solches Vereinsrechte und das wusstest du.

Ihr hattet KEIN Recht dazu mich so, kollektiv, zu demütigen. DU hattest kein Recht dazu.

Du hast unsere Vereinbarung und unseren Konsens gebrochen und mich vor Gott und der Welt gedemütigt, so psychisch gravierend schwer, dass ich, mich, final, in die Psychiatrie einweisen lassen musste, sonst hätte ich dich getötet, aufgrund deiner Ignoranz.

Und dass du mir das mit den Fotografien angetan hast, das war das aller Letzte, von dir. Ich hatte mich auf unsere Zusammenarbeit diesbzgl. verlassen. Und dass du mich bewusst sabotiert hast und mich dafür dann auch noch verspottet hast. Wie sollte ich es dir je verzeihen, wenn du es nicht mal für nötig hältst dich zu entschuldigen?

Weißt du was, Artur damals zu mir gesagt hat: „Natürlich wird es Steffen leid getan haben, dass das Alles passiert ist.“ Und weißt du, was ich da geantwortet habe: „Nicht so sehr, als dass er sich JEMALS dafür bei mir entschuldigt hätte.“

Aber, ey. Die Konsequenzen, die sich ,für mich, aus eurem Sexismus, ergaben, die waren auch unerheblich, kaum der Rede wert, nicht wahr, Steffen?

Du weißt genau, dass ich dir den Sexismus, als solchen und das „Bruder vor Luder- Ding“, sofort verziehen hätte. Hättest du bloß die Courage besessen, einzugestehen, dass das eine vom Wesen her misogyne Einstellung ist. So dumm bist du nicht, Geyer. „Bruder vor Luder“. Wen du das nicht erkennst, was erkennst du dann überhaupt. Und das ich da überhaupt drüber diskutieren muss, das macht mich schon wieder so wütend, da könnte ich dir erneut in die Fresse hauen. Glaub das mal.

„In einer freien Welt, da würde man dich tag- täglich vergewaltigen!“

Da erkennst du, bis heute, KEINEN Sexismus drin. Ist klar.

Wenn ein Kollege zu einer Kollegin sagt: „In einer freien Welt, da würde man dich tag- täglich vergewaltigen.“ Das ist kein Sexismus. Das müsst ihr begreifen. Das ist ein Kompliment gewesen. Ratet wem die Solidarität galt? Nicht der Sexismus war das Problem. Meine Attraktivität war es. Natürlich nur als es darum ging, mit mir gemeinsam zu arbeiten. Nicht wenn es darum geht mich zu ficken. Bruder vor Luder, halt. Und so kleinlich wollen wir ja auch nicht sein.

Weswegen ich also will, dass das hier, für alle Zeit ,in Stein gemeißelt ist, du linker Soze, dass du eine Rechte gebumst hast. Aber, ich weiß doch, das wusstest du damals schon. Immerhin hast du mir damals sogar dazu geraten doch schlicht einen Escort für „Rechts- Radikale“ zu eröffnen. 

Gute Idee! Das habe ich getan! Und weißt du was, Steffen, am Ende durfte ich sogar Moslems „wegbomben“. *Fuck u*

Wie gefällt dir das?

Steffen, ich bin jetzt resozialisiert und du kannst jammern und weinen, nichts aber auch gar nichts wird jemals etwas daran ändern, dass du der Obi Van Kenobi bist. Ausschließlich deinetwegen bin ich überhaupt noch in den Sozialen Medien. „Wegen der Menschenrechte.“ Erinnerst du dich? Das ist es, was du zu mir gesagt hast. 

Als die ganze terf – Scheiße anfing, Steffen und ich nicht wusste, was ich tun soll, da habe ich dann nach ewig langer Zeit nochmal geguckt, was du so postest. Und weißt du, was du, an dem Tag, gepostet hast?! “Du kannst es politisch nicht allen Menschen gleich recht machen. Du musst so handeln, dass du nachfolgenden Generationen, guten Gewissens, noch in die Augen sehen kannst.” Am folgenden Tag habe ich „mobil“ gemacht, wie sie sagten. 

Das war leider ein Fehler. Steffen. Ich habe einen politischen Schaden verursacht und deshalb brauche ich jetzt jede Unterstützung, die ich kriegen kann. Steffen, bist du ,nach wie vor, linker Menschenrechts -Aktivist und selbsternannter „Feminist“? 

Denn die Sache ist folgende, in dem ich die rechts- konservativen Kräfte im Land gestärkt habe, habe ich, in Persona, evtl. sogar die Legalisierung mit- verhindert. Denn durch die Landtagswahlen, in NRW, sind die Grünen veranlasst wurden, mit der Union zusammen zu arbeiten und es ist fraglich, ob die die Legalisierung jetzt überhaupt noch durch den Bundesrat bekommen.

Über 20 Jahre ehrenamtliches Engagement in Sachen Legalisierung, Geyer und am Ende wird es also dein Anakin gewesen sein, der die Legalisierung verhindert hat. Auf einer Skala, von 1- 10, bitte sage mir, wie stolz bist du auf dich als Mentor, in Sachen Menschenrechte und Legalisierung und wie stolz bist du auf deine Schülerin?!

Weil jede Kette nun mal einzig so stark ist, wie ihr schwächtest Glied. Damals hast du es nicht verstanden. Wie sieht es heute aus?

Obi Van, der Orden der Jedi ruft an. Nimmst du ab?

Die Trans- Community ist müde und wir brauchen derzeit jede Unterstützung, die wir kriegen können.

Und weißt du noch ,zum GMM damals, als du nicht sicher warst, ob du zu mir kommen sollst, weil du nicht wusstest, ob du noch der Boss bist oder ob ich das bin?! 

Steffen, heute, da weiß ich es ganz genau. ICH bin der Boss. 

Und ich bin jetzt ein Trans- Rights- Aktivist und du wirst eine Lesbe sein. Verlass dich drauf. 

Ansonsten wirst du dich sicherlich noch daran erinnern können, wie es Andy, in die Verurteilten, gelang ,neue Bücher für die Bibliothek zu erhalten?


Mich darfst du im Übrigen von nun an deine Meisterin Yoda nennen.

Denn weißt du noch, wie du damals zu mir sagtest, dass es meine größte Schwäche wäre, dass ich viel zu sehr darauf bedacht wäre, dass alle Welt mich mag?!

Ich kann mit Fug und Recht behaupten: Ich habe es überwunden. Heute, da mag mich niemand mehr. Sie lieben mich.


„Nun denn Dimitri. Sie wissen, wie wir immer über die Möglichkeit gesprochen haben, dass mit der Bombe etwas schief gehen könnte. Die Bombe, Dimitri. Die Wasserstoffbombe.

Nun, was passiert ist, einer unserer Basiskommandanten, er hatte eine Art, nun, er wurde ein bisschen komisch im Kopf. Du weißt. Nur ein bisschen… lustig. Und äh, er ging und tat etwas Dummes. Nun, ich werde Ihnen sagen, was er getan hat, er hat seinen Flugzeugen befohlen… Ihr Land anzugreifen. Lass mich ausreden, Dimitri. Lassen Sie mich ausreden, Dimitri. Nun, hör zu, was denkst du, wie ich darüber denke? Kannst du dir vorstellen, wie ich darüber denke, Dimitri? Warum denkst du, ich rufe dich an? Nur um hallo zu sagen? Natürlich spreche ich gerne mit Ihnen. Natürlich sage ich gerne Hallo. Nicht jetzt, aber jederzeit, Dimitri. Ich rufe nur an, um Ihnen zu sagen, dass etwas Schreckliches passiert ist. Es ist ein freundlicher Anruf. Natürlich ist es ein freundlicher Anruf.“

Dr. Strangelove

#GegenDasVergessen

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