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Erinnerst du dich noch daran, als es noch Spaß gemacht hat?

Na, klar.


Ich hatte das damals bereits auf Facebook gepostet. Ihr habt einfach noch niemals eine dümmere Fresse gesehen, als einen Kerl, der gerade richtig heiß gemacht wurde und der dann von seiner „Herrin“, die Aufgabe gestellt bekommt:

Los, substituiere das Integral  ∫ (x+1)³ dx, in den Grenzen 1 bis 0.

Wie doof, die immer geguckt haben und dafür gaben die mir auch noch Geld. Männer, ey.

Es war witzig, bis zu dem einen Date, an dem ihr mal meine dumme Fresse hättet sehen müssen.

Dieser Bastard, der hat die Aufgabe nicht nur gelöst, sondern der hat die Funktion, sogar im Kopf, gelöst. Nicht die Grenzberechnung, dafür aber die Funktionsberechnung. Unfassbar war das.

Und wie ich es vor raus gesagt hatte. Ich bin direkt runter auf die Knie und habe ihm einen geblasen. Aber das hatte er sich ja auch verdient.


Der beste Moment allerdings war, als ich einmal einen Air bnb Gast zu Besuch hatte.

Über Airbnb war die Prostitution eigentlich sehr angenehm, für mich. Denn ich hatte in Berlin eine riesige Wohnung und ein Gästezimmer. Air bnb brachte mir regelmäßig Männer ins Haus, die fürs Wochenende alleine ein paar Tage, in Berlin waren. Bereit für ein Abenteuer, von dem sie zum Zeitpunkt ihrer Buchung noch nichts wussten. Denn es war nur ein ganz normales Air bnb Zimmer ausgeschrieben. Die kannten mich nicht und die wussten nichts von meiner Leidenschaft.

Und für mich ergab sich dadurch der Vorteil, dass ich mir die immer erst angucken konnte. Gefielen sie mir, eröffnete ich das Spiel. Hatte ich kein Interesse, blieb es beim Air bnb Zimmer. Soweit so gut.

Nun ja, ich hatte dann also diesen einen Gast und wir verstanden uns bereits zur Kontaktaufnahme und ich verspürte erhöhtes Interesse an meiner Person.

Jetzt ist es aber nun mal so, dass nicht alle Menschen Fan von Prostitution sind. Auch unter den Männern. Nicht alle Männer wollen für Sex zahlen. Und selbst die, die bereit sind zu zahlen, haben zumeist auch eine innere Diskrepanz in sich.

Dh. Man muss die Männer, nachdem Bezahl- Sex dann auch schonmal emotional auffangen, so meine Erfahrung.

Denn einige Freier schämen und ächten sich auch selbst, für ihr „Freier- sein.“, so mein Eindruck.

Nun ja, und bei diesem Mann, er bezahlte mir Geld und er ließ sich drauf ein, trotzdem merkte ich die Zweifel und die Skepsis bezüglich des prostituierenden Aktes, als solchen.

Bevor er also gerade anfingen wollte, mich zu lecken, zog ich ihn nochmal kurz am Ohr hoch und versicherte ihm, eine „50 Euro Geld- zurück- Garantie“, wenn er mich zum Squirten bringt. „Und los!“

Das wirkte. Augenblick ging er motiviert, an die Arbeit und er wusste, was er tat und ich bin gut gekommen.

Anschließend stellt ich dann fest: „Männer sind solche Nutten. Für 50 Euro, da tun die einfach alles.“ und warf ihm das Geld vor die Füße.

Der hat doof geguckt.

Aber er verstand. Wir waren nun beide Nutten und von dort an ging der Abend entspannt weiter. Und die 50 Euro, die habe ich dann später sogar wieder rausgespielt. *Muhahaha*


Weitere Geschichten folgen, wie die von der Bushalte- Stelle. Die muss ich euch unbedingt auch irgend wann noch erzählen. Mitten im Berliner Stadt- Gebiet, habe ich ihn ,vor mir auf die, Knie gehen lassen und ihm einen runtergeholt. Das war ne Nummer. Damit hätte der niemals gerechnet und ich auch nicht.

Aber ihr wisst ja, wie die sind. Ich saß halt an der Bushaltestelle, habe mir einen geraucht. „Kiffst du gerade?“, fragte er mich. „Ja“, sagte ich genervt, denn ihr müsst wissen, ich hasse es meinen Joint zu teilen. Ich teile meinen Joint nicht. Punkt. Ich drehe eigene Joints für andere, aber an meinen Joint kommt keiner ran. Genau wie an meine Cola. Das dürft ihr euch schonmal merken.

Nun ja, und er laberte mich halt an und erzählte mir, dass er aufgrund meines Anblickes verruchte Gedanken bekommen würde. „Wie verrucht sind sie denn?“, fragte ich.

Geht gleich weiter…


Aber versteht ihr jetzt?! Aus diesem Grunde lehne ich den Begriff „Sexarbeit“ ab, weil im Sex selbst, darin liegt nicht die Arbeit. Sondern der Sex ist, für mich, meist die Entlohnung, für die Arbeit drum herum. Für mich.

Ich spreche immer nur für mich und nicht für andere.

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